MultiplikatorInnenarbeit
Die gesetzlich verankerten Rechte (Siehe Grundsätze des Vereins) durchzusetzen, zu manifestieren und sie zur alltäglichen Lebenspraxis werden zu lassen, setzt eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Rollenverständnis voraus, erfordert Selbstverständnis und Bereitschaft zur Veränderung. Es ist daher eine Bewusstseinsfrage für jedeN PraktikerIn, ein entscheidendes Kriterium erfolgreicher Arbeit.
Aufklärungsarbeit über die MultiplikatorInnenarbeit ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.
Die von den Mitarbeiterinnen zu leistende Arbeit
- richtet sich an Pädagoginnen in den Bereichen KITA, Schule, Berufsausbildung und außerfamiliäre Betreuung in Form von Seminaren, Fachtagungen, Workshops oder Foren,
- wird über Mitarbeit in AG und Netzwerken wirksam
- findet Eingang in Planungs- und Entscheidungsprozessen auf unterschiedlichen politischen Ebenen
Schließlich verkörpert der geschlechtsreflektierende Arbeitsansatz, der Sozialarbeit, Politik und Pädagogik vereint, in allen Projekten selbst ein Stück MultiplikatorInnenarbeit im weiteren Sinne. Es ist davon aus zu gehen, daß individuell Erfahrenes immer auch im Umfeld etwas in Bewegung setzt.
Themen der MultiplikatorInnenarbeit sind u.a.:
- Alternative Erziehungs- und Schulmodelle
- Gewalt durch Sprache
- Sexismus in den Medien
- Frauengeschichte
- Sozialisationsprozesse
- Sexualitätserziehung
Das Ziel dieser Arbeit ist:
- Abbau von Benachteiligungen
- Reflexion von Rollenstereotypen
- Erfahrungs- und Wissensaustausch
- Unterstützung bei Handlungskompetenzen
- Qualifizierung zur geschlechtsdifferenzierten Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit







